Introtuesday - Geschäftsführer Andreas Röhl
Wer bist Du und was ist Deine Aufgabe beim SSB Rostock?
Mein Name ist Andreas Röhl. Ich bin Geschäftsführer beim Stadtsportbund Rostock und arbeite zusammen mit meinen beiden Kolleg/innen Mandy und Lennart in der Geschäftsstelle. Alles, was den organisierten Vereinssport in Rostock betrifft, gehört zu meinen Aufgaben. Ich organisiere die originären Abläufe in der Geschäftsstelle und vertrete in meiner Funktion den Rostocker Vereinssport auf vielschichtigen Ebenen, vor allem in sportpolitischer Sicht.
Wie lange bist Du schon beim SSB Rostock tätig?
Ich bin seit nunmehr 15 Jahren beim Stadtsportbund. Ich erinnere mich noch sehr gern an meinen ersten Arbeitstag. Es war der 15. April 2011. Anfangs war ich für den Bereich der Sportjugend verantwortlich. Seit dem 1. November 2016 bin ich in meiner jetzigen Funktion als Geschäftsführer beim SSB tätig.
Wie kamst Du zur Arbeit im Stadtsportbund?
Ich habe seit meiner frühesten Jugend eine Verbindung zum Vereinssport in Rostock und somit auch zum Stadtsportbund. 1992 gründete ich den Karateverein „Bushido“ Rostock e.V., dessen Vorstand ich heute noch immer angehöre. Von 1993 bis 1999 war ich diesem, meinem Verein als hauptamtlicher Vereinssportlehrer tätig. Im Zeitraum von 1997 bis 2004 war ich Mitglied des Präsidiums des SSB und erhielt in dieser Zeit viele wertvolle Einblicke in die Arbeit des SSB und seiner Vereine. 2011 schickte ich eine Initiativbewerbung an den Stadtsportbund und begann dann im gleichen Jahr am 15. April meine Tätigkeit beim SSB. Ich bin bis heute sehr dankbar für diese Chance, die ich seinerzeit bekommen habe.
Was macht Deine Arbeit besonders?
Ich liebe meine Arbeit und fahre jeden, wirklich jeden Tag, gern zur Arbeit. Ein schöneres Kompliment für die eigene berufliche Tätigkeit gibt es meines Erachtens nicht. Darüber hinaus arbeite ich sehr gern mit meinen Kolleg/innen zusammen. Wie im Verein zählt auch hier nicht die Arbeit des Einzelnen, sondern die Arbeit und der Erfolg als Team. Ich habe in meiner Tätigkeit viele Menschen kennen und schätzen gelernt. Dafür bin ich sehr dankbar, denn das bereichert mein Leben! Die Vielschichtigkeit des Sports spiegelt sich auch in der täglichen Arbeit. Kein Tag ist wie der andere und das macht meine Arbeit stets interessant, abwechslungsreich und herausfordernd.
Was ist Dein Lieblingsort in und um Rostock?
Ich arbeite in Rostock, wohne aber in einem kleinen Dorf im Landkreis. Dort bin ich sehr gern, finde dort die nötige Ruhe mit viel Natur drumherum. Ich bewege mich gern draußen und genieße die Reize und die Schönheit jeder Jahreszeit. Seit vielen Jahren bin ich Dauercamper auf einem Campingplatz in Waren/Müritz. Als Camper ist man immer mit der Natur verbunden und erlebt eine ganz eigene, schöne Gemeinschaft.
Bist Du selbst sportlich aktiv? Wenn ja, worin?
Meine sportliche Heimat ist seit über 30 Jahren der Karate-Sport. Ich bin auch heute noch 2–3-mal die Woche auf der Matte sportlich aktiv. Eine Regelmäßigkeit wünsche ich mir, kollidiert aber leider allzu oft mit den Erfordernissen der Arbeit. Ausgleich finde ich dann beim Fahrradfahren, Wandern oder Schwimmen.
Was ist Deine größte Stärke im Job und im Sport?
Ich arbeite sehr strukturiert, zielorientiert und ich bin ehrgeizig. Das hat mir im Sport viele Erfolge beschert und ist für meinen Job sehr nützlich. Im Karate bin ich auf der Matte eher ein Einzelkämpfer. Im Job schätze ich die Arbeit im Team. Gemeinsam kann man viel erreichen. Wer mich gut kennt weiß, dass ich sehr kommunikativ bin und gute Gespräche schätze und wertvoll finde. Nonverbale Kommunikation ist nicht so mein Ding, aber ich bin ja auch schon etwas älter 😉.
Was wünscht Du dir für den Sport?
Ich habe dem Sport sehr, sehr viel zu verdanken. Er war immer da, auch in wirklich schwierigen Situationen in meinem Leben.
Sport hat die Kraft Menschen zu verbinden, Brücken zu bauen, Probleme zu lösen. Das gemeinsame Erleben, die Freude dies in der Gemeinschaft zu tun, zusammen freiwillig Dinge bewegen, geben statt nehmen. Das sind für mich Eckpfeiler des Sports, so habe ich Sport kennengelernt.
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
Ich wünsche mir, dass der Sport irgendwann die Anerkennung erfährt, die er verdient hat. Die Förderung und Unterstützung des Sports, sollte keine freiwillige, sondern eine pflichtige Aufgabe für die Gesellschaft sein. Warum? Weil der (Vereins-) Sport in Potenz nicht nur Werte vermittelt, sondern auch maßgeblich zur Wertschöpfung in unserer Gesellschaft beiträgt.
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